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Wir kamen spät, draußen war es kalt, drinnen umso wärmer. Überforderung überfällt mich, wenn sie mich überfällt, meistens sofort. So auch in diesem Falle. Tätärätä und dengdengdeng, alles auf einmal und viele Gesichter und manchmal so gemeines Licht und dass man nicht wusste, wo man anfangen sollte und am Ende mit der Pause anfing. Puh. Vielleicht ist meine Winterkondition in diesem Jahr nicht in der besten Verfassung, vielleicht war’s nicht mein Tag. Nett fand ich’s aber vor allem meiner reizenden Begleitung und der Menschen, die mir dort vor die Füße gepurzelt sind, wegen. (Hamburg ist ein Dorf). Die Sachen - achjee achjee - ein Hooray an den Comicstand, an die Tücher von Rike und vor allem an meinen Alltimefavorite Frau Liebe. Dennoch irgendwie - wuah Zeugsoverkill. Niedliche Halsketten liefen mir vor die Nase, aber ich wüsste ja doch gern, wie man so einen Kolibri-Bambi-Whatever-Anhänger macht, dass am Ende ein Preis von 60 Euro dabei rumkommt. (Kann das mal jemand bloggen?)

Was ich mich jedoch auch gefragt hab: Wo waren das gute alte Grafikdesign? Alles in allen irgendwie zuviel Niedlichkeitsshirts mit Puschelmützen, vieles ähnelte sich, mir hat der Mut an vielen Tischen gefehlt. Im nächsten Jahr bin ich für mehr Design, mehr Unterschiede, mehr Luft und einen Bonus für die, die in die hinteren, meist völlig leeren Räume gesetzt wurden. Und: FÜR MEHR SNEAKER. Ansonsten: Schickomat.